Kritisch

Neu: Kritisch

Kritisch ist ein Newsblog, der über kommunalpolitische Themen aus Südlohn sowie überregionale Themen informiert, berichtet und sie kommentiert.

Zum Blog...

Südlohn. Das Interesse der Verbraucher an biologisch produziertem und regionalem Essen nimmt zu. Davon konnte sich die SPD-Bundestagsabgeordnete Ursula Schulte während ihrer Sommertour bei der Firma Rüweling in Südlohn überzeugen.

"90 Prozent des Schlachtviehs kommen aus der Region und 90 Prozent der Produkte werden wieder in die Region verkauft. Damit ergebe sich faktisch ein geschlossener Wirtschaftskreislauf aus Produktion, Vermarktung und Verbrauch in derselben Region", erklärten Daniel und Paul Rüweling, Geschäftsführer des Familienunternehmens. Das verringere den Transport von Lebensmitteln, schaffe gesunde wirtschaftliche Voraussetzungen in der Region und wirke nachhaltig für kommende Generationen, waren sich die ernährungspolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Ursula Schulte und die Unternehmenschefs von Rüweling einig.

Schwierig sei es allerdings, so Rüweling, Auszubildende im Fleischerhandwerk zu bekommen. Obwohl die Firma einen Großteil ihrer Mitarbeiter selbst ausgebildet und in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen habe, gebe es immer weniger Interessenten, die das Metzgerhandwerk erlernen wollen. "Hier", so Rüweling, "fehle in der Gesellschaft die richtige Wertschätzung für handwerkliche Berufe." Ursula Schulte ergänzt: "Die duale Ausbildung muss wieder mehr in den Mittelpunkt gerückt werden. Für die duale Ausbildung wird Deutschland gerade im Ausland immer wieder gelobt."

Kritisch sahen die Firmenvertreter vor allem das Abkommen der Europäischen Union mit den USA. "Gerade unsere Landwirte haben Angst, dass die Standards aus den USA unsere Produktqualität unterschreitet", so Rüweling. Für Ursula Schulte ist aber eines klar: "Wir müssen trotz internationaler Handelsstrukturen vor allem auch den ökologischen Fußabdruck - sprich die Kohlendioxidproduktion bei der Herstellung und beim Transport -beachten. Deshalb sage ich: Lieber regional, als exotisch!"

Facebook Kritisch

Unterbezirk Borken

17. September 2019

  • SPD für Abschaffung der Straßenausbaugebühren


    Auf großes Interesse stieß diese Informationsveranstaltung zur aktuellen Situation rund um die Straßenausbaugebühren. Bis auf den letzten Platz war das SPD-Café in Gescher besetzt.

    Der hiesige Landtagsabgeordnete André Stinka und der Sprecher der SPD-Landtagsfraktion zum Thema "Straßenausbaugebühren", Christian Dahm, waren als Experten eingeladen. Die Moderation übernahm Marc Jaziorski (Vorsitzender der SPD in Gescher und im Kreis Borken).

    In NRW gibt es 396 selbständige Städte und Gemeinden. Die Stadt Gescher gehört zu den 50 Städten in NRW die die Höchstsätze bei den Straßenausbaubeiträgen von ihren Bürgern verlangt, wenn Straßen nach einem erneuten Ausbau veranlagt werden. Die Belastung der Bürger hängt also von der Postleitzahl ab. Für dieselbe Leistung müssen Bürger in unterschiedlichen Städten unterschiedliche Beträge zahlen. In der Tendenz bedeutet, dass in Städten mit einer angespannten finanziellen Lage auch höhere Beiträge verlangt werden. "Das ist ungerecht!" fasst Dahm zusammen.

  • Kreis SPD für Mobilitätsmanagement

    Die SPD Kreistagsfraktion beantragt schnellstmöglich eine Stelle innerhalb der Kreisverwaltung einzurichten die ausschließlich das Mobilitätsmanagement zur Aufgabe haben soll.
    Hiermit soll die Unterstützung der kreisangehörigen Kommunen auf dem Weg zu einer nachhaltigen Mobilitätsentwicklung sichergestellt werden. Die Stelle soll noch in den Stellenplan zum Haushalt 2020 ausgewiesen werden.
    Begründet wird dies damit, dass eine gute Verkehrsinfrastruktur und Mobilitätsangebote das Grundfundament für soziale Teilhabe, gute Lebensverhältnisse und wirtschaftliche Entwicklungschancen seien und stellt zudem damit einen bedeutsamen Standortfaktor dar.Die Bereiche Mobilität und Verkehr sollen somit effizienter und nachhaltiger gestaltet werden können. Gerade die Menschen die weniger mobil sind wie Jugendliche und Senioren sollen davon profitieren können.
    Einen entsprechenden Antrag stellt die SPD im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Bauen am 11.09.2019 vor. Dieser muss dann durch den Kreisausschuss um letztendlich im Kreistag beschlossen werden zu können.

     

Ursula Schulte, MdB

Zum Seitenanfang