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Kritisch ist ein Newsblog, der über kommunalpolitische Themen aus Südlohn sowie überregionale Themen informiert, berichtet und sie kommentiert.

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Auf der gut besuchten Jahreshauptversammlung des SPD-Ortsvereins Südlohn-Oeding im Hotel Pass am vergangenen Montag konnte der Ortsvereinsvorsitzende Dr. Joachim Musholt auch einige Neumitglieder begrüßen. Sein Rechenschaftsbericht über das vergangene Jahr und der Finanzbericht des Kassierers Siegfried Reckers wurden von der Mitgliedschaft zustimmend entgegengenommen, sodass die Entlastung des Vorstandes einstimmig erfolgte.

Mit Spannung und vielfältigen Diskussionsbeiträgen folgten die Anwesenden dem Referat von Achim Möller, der als Organisationsberater über Erfolgsstrategien für kommunale Arbeit sprach und sich mit den Zukunftsängsten und Herausforderungen der nachkommenden Generation auseinandersetzte.

Viele Menschen beklagten sich über das Unvermögen der Politik in einer unbeständigen und immer unüberschaubareren Welt für Sicherheit und Gerechtigkeit zu sorgen. Diese Stimmung sorge für Unzufriedenheit und Orientierungslosigkeit. Die kommunale Ebene biete die Möglichkeit dem entgegenzuwirken.

JHV 02

"Die Basis für eine erfolgreiche kommunale Arbeit sind Ratsmitglieder, die Glaubwürdigkeit und Authentizität ausstrahlen. Die Menschen sehnen sich nach Persönlichkeiten, denen sie vertrauen können", so der Referent. Kommunalpolitik müsse die Strömungen und Bedürfnisse in der kommunalen Gemeinschaft erkennen und Antworten finden, die die Bürger emotional ansprechen. Sie interessierten sich nicht für Parteigeplänkel und Banalitäten. Wichtiger als ideenlose Wahlprogramme seien zukunftsorientierte Problemlösungen, die die Menschen konkret betreffen.

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SPD Kreistagsfraktion

Unterbezirk Borken

  • Heselhaus auf dem Weg nach Berlin

    Der Vorstand der SPD im Kreis Borken hat Nadine Heselhaus aus Raesfeld einstimmig als Kandidatin für den Bundestagswahlkreis 126 Borken II nominiert.

    Im Rahmen einer Vorstandsitzung per Videokonferenz sprachen sich die Genossinnen und Genossen einstimmig für die 42-jährige aus. Die endgültige Entscheidung über die Bundestagskandidatur treffen die Delegierten der SPD am 30. Januar 2021 im Vennehof in Borken. Weitere Kandidaturen liegen bisher nicht vor.

    Die Gemeindeprüferin war bereits politisch aktiv, bevor sie vor fünf Jahren nach Raesfeld zog. Sie ist u. a. im Ortsvereinsvorstand der SPD Raesfeld und im Kreistag aktiv. Bereits im letzten Jahr machte die Mutter von vier Kindern mit einem engagierten Landratswahlkampf von sich reden. Jetzt strebt Sie den Weg nach Berlin an. "Es ist wichtig, dass im Bundestag auch Menschen mit Lebens- und Leidenserfahrung sitzen. Gerade diese fühlen sich häufig unterrepräsentiert. Das will ich ändern", sagt Nadine Heselhaus.

  • Die SPD hat in der Bundesregierung in diesem Jahr viel erreicht und für konkreten Fortschritt gesorgt.

    Kein Soli mehr – außer für Spitzenverdiener

    Zum 1. Januar fällt der Solidaritätszuschlag für 90 Prozent aller Steuerzahlerinnen und Steuerzahler weg. Die reichsten zehn Prozent zahlen ihn gestaffelt weiter. Lediglich die obersten 3,5 Prozent der Superreichen zahlen den Soli in voller Höhe weiter. Dadurch lassen sich auch weiterhin wichtige Zukunftsinvestitionen stemmen.

    Die Grundrente kommt

    Mit der Einführung der Grundrente ist ein sozialpolitischer Meilenstein erreicht. Nach langen Diskussionen mit dem Koalitionspartner ist endlich die Verbesserung für rund 1,3 Millionen Menschen umgesetzt. Mit Hilfe der Grundrente gilt ab Januar ein Anspruch auf bis zu 400 Euro mehr in der Tasche. Damit erfährt jahrelange Arbeit, Zeiten der Kindererziehung und Pflegezeiten und Arbeit bei zu niedrigen Löhne eine bessere Anerkennung.

    Kindergeld wird erhöht

    Das Kindergeld wird um 15 Euro im Monat erhöht. Damit beträgt es für das erste und zweite Kind jeweils 219 Euro. Zudem für das dritte Kind 225 Euro und für das vierte und jedes weitere Kind 250 Euro. Zusätzlich bleibt den Familien durch die Anhebung der Kinderfreibeträge und der Anpassung des Einkommensteuertarifs mehr Geld am Ende des Monats.

Ursula Schulte, MdB

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